Zweitmeinung Prostatakrebs Berlin, Prof. Dr. Weißbach Sprechstunde Prostatakrebs Berlin



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Watchful Waiting Prostatakrebs, Lebensqualität bei Prostatakrebs durch langfristiges BeobachtenWatchful Waiting Prostatakrebs, Lebensqualität bei Prostatakrebs durch langfristiges BeobachtenWatchful Waiting Prostatakrebs, Lebensqualität bei Prostatakrebs durch langfristiges BeobachtenWatchful Waiting Prostatakrebs, Lebensqualität bei Prostatakrebs durch langfristiges Beobachten
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ZWEITMEINUNGSZENTRUM PROSTATAKREBS BERLIN - WATCHFUL WAITING

Lebensqualität bei Prostatakrebs durch langfristiges Beobachten (Watchful Waiting) erhalten

An Prostatakrebs erkranken vorwiegend Männer, die beinahe das 70. Lebensjahr erreicht haben. Es kommt daher nicht selten vor, dass sie zugleich einen hohen Blutdruck haben – manchmal sogar mit Folgen an den Blutgefäßen -, an Diabetes erkrankt sind oder sogar von einer anderen Tumorerkrankung geheilt wurden. Oft sind auch Medikamente der tägliche Begleiter. Summa summarum: Man ist nicht mehr so gesund, wie man es sich wünscht. Und nun kommt noch eine Prostatakrebs-Erkrankung hinzu. Fast alle Männer fassen zunächst den Entschluss den Tumor entfernen zu lassen. Dies ist vorschnell gedacht, denn: Ist der Krebs noch auf die Drüse begrenzt und zeigt er eine geringe Aggressivität, dann kann er auch „nur beobachtet“ werden.

In unserem Zweitmeinungszentrum Prostatakrebs Berlin können wir – Prof. Dr. med. Lothar Weißbach und Dr. med. Uwe-Carsten Lock - Sie unabhängig dazu beraten.

Für eine Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns bitte mit unser Praxis-Handy-Nummer 0171-77 66 104 oder mit unserem Kontaktformular.

Watchful Waiting bei einem spät auftretenden Prostatakrebs

Das langfristige Beobachten (Watchful Waiting) berücksichtigt die Tatsache, dass heute vier von fünf Männern, die an Prostatakrebs erkrankt sind, nicht an, sondern mit ihrem Tumor – und dann an anderer Ursache - sterben. Das Langzeitüberleben über zehn oder 15 Jahre hinweg ist so gut, dass die anderen Erkrankungen bedeutsamer sind und deshalb dringlicher beachtet und behandelt werden müssen. Eine Operation oder Bestrahlung wäre besonders für die Blasenfunktion belastend. Außerdem könnten diese invasiven Maßnahmen – wenn überhaupt – erst nach vielen Jahren ihren Nutzen zeigen, indem sie die Begleiterscheinungen des späten Tumorstadiums vermeiden.

Lebensqualität gerade im Alter erhalten

Die Komplikationen in einem späten Stadium des Prostatakrebses sind vorwiegend Harnentleerungsstörung, Blutungen und Schmerzen in den Knochen durch Metastasen. Es gilt also, den Nutzen einer möglicherweise beeinträchtigenden Intervention gegenüber den Risiken abzuwägen. Das ist deshalb so wichtig und sollte von Ihrem Arzt unbedingt angesprochen werden, weil dem alten Menschen möglichst viele Funktionen zur Selbstversorgung erhalten werden sollten. Langfristiges Beobachten soll nicht mit einem Lebenszeitgewinn „um jeden Preis“ verbunden sein, sondern soll die Lebensqualität erhalten.

Was bedeutet Watchful Waiting für Sie als Patient?

Sie werden bei diesem Vorgehen weiterhin von Ihrem Arzt regelmäßig kontrolliert. Dies betrifft Ihren Gesundheitszustand und den Verlauf Ihrer Tumorerkrankung. Der Versuch einer Heilung soll nicht unternommen werden, weil er zugleich Ihre Gesundheit gefährden könnte. Wird der Krebs jedoch aggressiv, was am PSA-Verlauf und am Tastbefund (und auch durch eine selten erforderliche Kontrollbiopsie) erkennbar wird, dann kann eine schonende Behandlung mit einem Medikament einer bestimmten Hormongruppe (Antiandrogen) eingeleitet werden. Hierdurch wird das Tumorwachstum gebremst und der Verlauf der Erkrankung verzögert.

Wenn der Prostatakrebs letztlich Beschwerden verursacht

Verursacht der Krebs aber Beschwerden, so werden diese ausschließlich lindernd, d. h. palliativ behandelt. Solche Maßnahmen richten sich nach der Art der Beschwerden und danach, wo sie auftreten. Ist die Blasenentleerung behindert, so kann palliativ die Vorsteherdrüse durch die Harnröhre reseziert, d. h. teilentfernt werden. Blutungen werden elektrisch gestillt und eventuell wird die Prostata bestrahlt. Bei Knochenschmerzen helfen spezielle Medikamente oder eine Bestrahlung.

Langfristiges Beobachten oder Aktives Überwachen?

Langfristiges Beobachten ist eine defensive Strategie, d. h. Patient und Arzt erlegen sich größte Zurückhaltung auf, wenn es darum geht, die Tumorerkrankung zu beeinflussen. Dies wird so spät wie möglich und so früh wie nötig getan. Die Prostata mit dem dort entstandenen Krebs wird primär nicht behandelt, sondern „geschont“. Die Behandlung orientiert sich an der Lebensqualität. Wenn Sie über 70 Jahre alt sind und weitere Erkrankungen Ihre Gesundheit beeinträchtigen, lassen Sie sich über dieses Vorgehen informieren.

Aktive Überwachung ist auch eine defensive Strategie. Auch hier erlegen sich Patient und Arzt hinsichtlich der Behandlung des Primärtumors Zurückhaltung auf. Interveniert (operiert oder bestrahlt) wird jedoch dann, wenn der Tumor im Stadium der Heilung Zeichen von Aggressivität zeigt. Diese Vorgehensweise ist jüngeren und ansonsten gesunden Patienten vorbehalten.

In unserem Zweitmeinungszentrum Prostatakrebs Berlin können wir – Prof. Dr. med. Lothar Weißbach und Dr. med. Uwe-Carsten Lock - Sie unabhängig dazu beraten.

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